Inmitten des historischen Streiks, der Hollywood seit dem 14. Juli lahmlegt, hat nun auch der heiß erwartete Marvel-Ableger DEADPOOL 3 von Disney einen herben Rückschlag erlitten. Nachdem bereits vor kurzem die Dreharbeiten gestoppt werden mussten, hat das Studio nun den Kinostart des Superheldenfilms ersatzlos gestrichen und auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben.

Der Hollywood-Streik, der von der US-amerikanischen Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA ausgelöst wurde, hat das Filmgeschäft in einen historischen Ausnahmezustand gebracht. Die Drehbuchautoren hatten bereits im Mai zum Streik aufgerufen, und nun sind auch die Schauspieler dem Aufruf gefolgt. Duncan Crabtree-Ireland, Sprecher der Gewerkschaft, warnt eindringlich vor einer langen Dauer des Streiks, sollten die Filmstudios nicht bald auf die Forderungen der Gewerkschaft eingehen. Er betont, dass der Arbeitskampf möglicherweise noch viele Monate andauern könnte, womöglich sogar bis zum Ende des Jahres, und auch ein Ausdehnen bis in die Monate Januar oder Februar sei nicht ausgeschlossen.

 

Die Auswirkungen dieses Konflikts sind mittlerweile deutlich spürbar, und die Kinowelt bleibt davon nicht verschont. Mehrere Kinostarts sind aufgrund des anhaltenden Hollywood-Streiks entweder gefährdet oder bereits verschoben worden. Nun hat es auch den kommenden Marvel-Streifen DEADPOOL 3 erwischt. Die Produktion des Superheldenfilms, in dem Ryan Reynolds die Hauptrolle spielt, wurde abrupt gestoppt, kurz nachdem die Dreharbeiten begonnen hatten, aufgrund des Streiks.

Ursprünglich war der Kinostart von DEADPOOL 3 für den 1. Mai 2024 geplant, doch nun sieht es so aus, als ob der Termin von Disney ersatzlos gestrichen wurde. Eine Starttermin-Übersicht über die kommenden Disney-Filme von September 2023 bis Juni 2024, die dem Investorenpublikum präsentiert wurde, enthält so nämlich vorerst keinen Hinweis mehr auf den dritten DEADPOOL-Film.