Review Fakten + Credits


Role Play

Veröffentlichung: 2024-01-04Genre: ActionLänge: 101 minutenBudget: $ 0
Übersicht

Emma hat einen wundervollen Ehemann und zwei Kinder in einem Vorort von New Jersey. Aber sie führt auch ein geheimes Leben als Auftragskillerin – ein Geheimnis, hinter das ihr Mann David kommt, als die beiden beschließen, ihre Ehe mit einem kleinen Rollenspiel aufzupeppen und sich in einem Hotel vergnügen wollen. Denn dort trachten dunkle Gestalten nach Emmas Leben. Um ihre Familie nicht in Gefahr zu bringen, nimmt sie die Beine in die Hand und flieht nach Berlin. Dort will sie sich ihren Verfolgern stellen. So einfach ist das jedoch nicht, denn David ist ihr hinterhergereist und steckt deshalb plötzlich selbst mit mitten im Chaos.

Quelle: www.themoviedb.org

 

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Rezension

Es mag Leute geben, die den Thrill einer Existenz als internationaler Auftragskiller mit der romantischen Routine eines Vorstadt-Familienlebens nahtlos verbinden können. Aber Emma Brackett (Kaley Cuoco), die seit acht Jahren eine harmonische Beziehung mit Gatte Dave (David Oyelowo) führt, während sie ohne sein Wissen beider Komfort mit Morden finanziert, zählt nicht dazu. Und erst Recht nicht Thomas Vincent, dessen ungelenke Mixtur aus Agenten-Thriller und Beziehungskomödie weder als das Eine, noch das Andere funktioniert. Jeden Ansatz darstellerischen Charmes untergräbt in der spaß- und spannungsfreien Story nach dem Muster von KEEPING UP WITH THE JONESE‘S und MR. & MRS. SMITH die spießbürgerliche Scheinheiligkeit.

So fliegt Emmas Tarnung augenscheinlich nur deshalb auf, weil Dave und sie die eheliche Erotik mit dem titelgebenden Rollenspiel aufpeppen wollen. An der Hotelbar enttarnt sie prompt Killer-Kollege Bill Nighy, der sich für eine chargierende Cameo seinen Scheck abholt. Während Nighys Auftritt noch eine einigermaßen unterhaltsame Episode in einem ermüdende generischen und enervieren abstrusen Plot ist, ist Connie Nielsens Aufgabe als schurkische Strippenzieherin Souvereign vorrangig, Drehbuchautor Seth W. Owens patriarchalisches Frauen- und Familienbild zu zementieren. Nur eine kaltblütige Kriminelle könnte sich einen besseren Lebensinhalt wünschen als ein traditionelles Familienleben, um dessen Bequemlichkeit willen getrost diverse Personen ins Jenseits befördert werden können.

Fazit

Charaktere und Kulissen, Szenarien und Schauplätze: Alles an Thomas Vincents wirrem Genre-Crossover wirkt wie lustlos zusammengeworfene Überbleibsel aus wohlweislich verworfenen Projekten. Statt Witz und Suspense organisch zu verbinden, zerfällt die Inszenierung in sichtbar gestellte Kampf-Choreografien und abgeschmackte Gags. Weder romantische noch komödiantische Chemie existiert zwischen dem Darsteller-Duo, dessen aufgesetztes Schauspiel zumindest zum Titel passt.

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Review Fakten + Credits


Originaltitel Role Play
Kinostart 4.1.2024
Länge: 101 minuten
Produktionsland France
Genre: Action | Komödie | Liebesfilm
Regie Thomas Vincent
Executive Producer George F. Heller | Luc Etienne | Shana Eddy-Grouf | Anna Marsh | Ron Halpern
Producer Alex Heineman | Andrew Rona | Kaley Cuoco | Charlie Woebcken | Henning Molfenter | Christoph Fisser
Kamera Maxime Alexandre
Visual Effects Roxane Fechner
Cast Kaley Cuoco, David Oyelowo, Bill Nighy, Connie Nielsen, Rudi Dharmalingam, Lucia Aliu, Reagan Bryan-Gudgeon, Simon Delaney, Sonita Henry, Jade-Eleena Dregorius, Julia Schunevitsch, Stephanie Levi-John, Steffen Jung, Betty Kaplan, Dong Hyun Yoon, Matthias Schmidt, Moritz Berg, Angus McGruther, Dominic Holmes, Jonathan Failla

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