crunchysnacks.de


Langreview Kurzkritik English Version Fakten + Credits


Das kommunistische Känguru ist diesmal auf großer Mission gegen Querdenker und Verschwörungstheoretiker – wer hätte gedacht, dass ich solch einen Satz einmal niederschreiben werde? Die Fortsetzung der Känguru Geschichte schließt da an, wo der Vorgänger aufgehört hat, und blödelt in gleichem Maße weiter. Doch trifft die Story dieses Mal auf ein unübersehbares Zeitgeschehen und glänzt daher mit bitterem Realitätsbezug. Zwar zeigt sich uns ein grundsätzlich gelungener Film, der den vorherigen Teil qualitativ übertreffen kann, es dabei aber nicht schafft sein volles Potential auszuschöpfen und lieber unterhalten und familienfreundlich sein will. Insbesondere eine zweite Sichtung des Films wirft doch deutliche Qualitätsmängel und inhaltliche Lücken auf, die dem vielen Schabernack zum Opfer fallen. Es ist deutlich erkennbar, dass das gesamte Team viel Spaß beim Dreh hatte, doch sollte sich Marc-Uwe Kling einmal hinterfragen, ob es lediglich das ist, wofür seine Kunstfigur steht oder ob er sich bei einer möglichen Weiterführung nicht doch lieber darauf besinnt, aktuelle politische und gesellschaftliche Probleme deutlich schwarzhumoriger aufs Korn zu nehmen.

Wie hat Dir der Film gefallen?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne6 Sterne7 Sterne8 Sterne9 Sterne10 Sterne (2 Bewertungen, Durchschnitt: 9,00 von 10)

Loading...
Die Känguru-Verschwörung

Die Känguru-Verschwörung ©2022 X Verleih